Realrendite-Rechner
Finden Sie heraus, wie viel Kaufkraft Sie tatsächlich gewinnen — nach Inflation, Steuern und Verwaltungsgebühren.
Eine Nominalrendite von 10 % bei 4 % Inflation und 20 % Steuern lässt Ihnen nur einen realen Gewinn von etwa 4,0 % — nicht 6 %. Dieser Rechner wendet die Fisher-Gleichung an, um Ihre wahre Rendite präzise zu zeigen.
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Die Fisher-Gleichung: der korrekte Weg, die Realrendite zu berechnen
Die Inflation von Ihrer Nominalrate abzuziehen ist nur eine Näherung. Die genaue Formel — die Fisher-Gleichung — teilt die Nettorendite durch den Inflationsfaktor:
- 1Verwaltungsgebühr abziehen—
- 2Steuer auf Gewinne abziehen—
- 3Fisher-Gleichung anwenden—
- Nominalrendite
- Der angegebene Satz vor Bereinigung um Inflation oder Steuern.
- Realrendite
- Der Gewinn an tatsächlicher Kaufkraft — das, was für Ihren Lebensstandard zählt.
- Fisher-Gleichung
- (1 + nominal) ÷ (1 + Inflation) − 1. Genauer als eine einfache Subtraktion.
- Verwaltungsgebühr / TER
- Jährliche Kosten, die von einem Fonds oder ETF berechnet werden (Gesamtkostenquote). Mindert Ihre effektive Rendite vor Steuern.
🔢 Gelöstes Beispiel
Eine nominale Rendite von 8%, abzüglich 0.2% Gebühr und 15% Steuer, ergibt eine Netto-Rendite von 6.63%. Nach 3% Inflation beträgt die reale Rendite (1.0663 ÷ 1.03) − 1 ≈ 3.5% — das, was Ihre Kaufkraft tatsächlich steigert.
Häufig gestellte Fragen
Warum nicht einfach die Inflation von der Nominalrendite abziehen?
Kann meine Realrendite negativ sein?
Welche Inflationsrate sollte ich verwenden?
Gilt die Verwaltungsgebühr vor oder nach Steuern?
Sollte ich die Verwaltungsgebühr einbeziehen?
Werden meine Ergebnisse gespeichert? Brauche ich ein Konto?
Wie verfolge ich meine Entwicklung über die Zeit?
Kann ich damit den Reallohn berechnen — und was ist der Unterschied zur Realrendite?
Über diesen Rechner
Dieser Realrendite-Rechner rechnet Steuern und Inflation aus einer nominalen Rendite heraus, um zu zeigen, was Sie tatsächlich gewonnen haben — das Wachstum, das Ihre Kaufkraft wirklich erhöht. Eine hohe beworbene Rendite kann drastisch schrumpfen, sobald diese beiden Kräfte berücksichtigt werden.
Die Inflationsbereinigung nutzt die Fisher-Gleichung: (1 + Rendite) ÷ (1 + Inflation) − 1, angewendet nach Steuern. Für steuerfreie Anlagen geben Sie einen Steuersatz von 0 % ein. Lesen Sie das Ergebnis als die Rendite, die zählt: Liegt sie nahe null oder ist negativ, hält Ihr Geld bestenfalls seinen Wert, wächst aber real nicht.