Reallohn berechnen
Hat Ihre Gehaltserhöhung die Inflation geschlagen? Sehen Sie, was von Ihrem Gehalt an echter Kaufkraft übrig bleibt.
Eine Gehaltserhöhung von 3 % bei 5 % Inflation ist keine Erhöhung: Der Reallohn sinkt um 1,90 %. Dieser Reallohn Rechner wendet die Fisher-Gleichung an und zeigt die Differenz auch in Euro Kaufkraft.
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Reallohn berechnen: die Fisher-Gleichung auf das Gehalt angewendet
Der Nominallohn ist die Zahl auf der Abrechnung. Der Reallohn ist das, was Sie davon kaufen können. Zwischen beiden steht die Inflation — und sie wird nicht abgezogen, sondern herausgeteilt:
- 1Nominale Erhöhung bestimmen—
- 2Fisher-Gleichung anwenden—
- 3Kaufkraft in Euro ausdrücken—
- Nominallohn
- Der Betrag auf der Gehaltsabrechnung, ohne Bereinigung um die Inflation.
- Reallohn
- Der Nominallohn nach Abzug der Preissteigerung — die Kaufkraft Ihrer Arbeit.
- Kaufkraft
- Wie viel Ware und Dienstleistung ein Betrag tatsächlich kauft. Steigen die Preise stärker als das Gehalt, sinkt sie.
- Fisher-Gleichung
- (1 + nominal) ÷ (1 + Inflation) − 1. Genauer als eine einfache Subtraktion.
🔢 Gelöstes Beispiel
Ein Gehalt von 3.500 € steigt um 3 % auf 3.605,00 €. Bei 5 % Inflation ist die Reallohnänderung (1,03 ÷ 1,05) − 1 = −1,90 %: In Preisen von vorher sind die 3.605,00 € nur 3.433,33 € wert — 66,67 € weniger Kaufkraft als vor der Erhöhung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Reallohn und Realrendite?
Wie berechnet man den Reallohn?
Warum reicht es nicht, die Inflation von der Gehaltserhöhung abzuziehen?
Brutto oder netto — welches Gehalt soll ich eintragen?
Welche Inflationsrate soll ich eintragen?
Kann der Reallohn sinken, obwohl mein Gehalt gestiegen ist?
Werden meine Ergebnisse gespeichert? Brauche ich ein Konto?
Wie verfolge ich meine Entwicklung über die Zeit?
Über diesen Rechner
Dieser Reallohn Rechner beantwortet die eine Frage, die eine Gehaltsverhandlung wirklich entscheidet: Bleibt nach der Inflation mehr übrig als vorher? Er nimmt Ihr Gehalt vorher, die nominale Erhöhung — in Prozent, in Euro oder als neues Gehalt — und die Inflationsrate desselben Zeitraums, und gibt die reale Gehaltsänderung aus, zusätzlich ausgedrückt in Euro Kaufkraft.
Reallohn und Realrendite teilen dieselbe Fisher-Gleichung, meinen aber Verschiedenes: der Reallohn die Kaufkraft Ihrer Arbeit, die Realrendite den Ertrag Ihres Geldes. Deshalb haben beide eine eigene Seite mit den Feldern, die zur jeweiligen Frage gehören. Für die Inflationsrate verwenden Sie am besten den amtlichen Verbraucherpreisindex; eine persönliche Schätzung ist zulässig, sollte aber als Schätzung gelesen werden.