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● Kopfrechnen für Zinseszins

72er-Regel Rechner

Teilen Sie 72 durch Ihre jährliche Rendite, um zu sehen, wie viele Jahre es dauert, Ihr Geld zu verdoppeln. Funktioniert für Anlagen, Schulden und Inflation.

Die 72er-Regel: Bei 6 % Jahresrendite verdoppelt sich Geld in 72÷6 = 12 Jahren. Bei 9 % in 8 Jahren. Bei 2 % Inflation halbiert sich die Kaufkraft in 36 Jahren. Diese einfache Regel ist eine der nützlichsten Kopfrechen-Faustformeln in den persönlichen Finanzen.

72er-Regel Rechner
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Jahre bis zur Verdopplung (72er-Regel)
Exakte Jahre (ln-Formel)
Genauigkeit der 72er-Regel
$10.000 werden nach der Verdopplung zu
Jahre bis zur Verdreifachung (114er-Regel)
Jahre bis zum 10-Fachen (240er-Regel)

Verdopplungszeit nach Zinssatz

Zinssatz (%/Jahr)72er-Regel (Jahre)Exakt (Jahre)Was aus $10.000 wird
Wie wird gerechnet

Die 72er-Regel: Kopfrechnen für Zinseszins

Die 72er-Regel ist eine schnelle Methode, um abzuschätzen, in wie vielen Jahren sich eine Anlage verdoppelt: Teilen Sie einfach 72 durch den jährlichen Prozentsatz. Bei 8 % Rendite verdoppelt sich das Geld in rund 72 ÷ 8 = 9 Jahren; bei 6 % dauert es etwa 12 Jahre. Kein Taschenrechner, keine Logarithmen – nur eine Division, die Sie im Kopf erledigen können.

Sie funktioniert, weil das Zinseszinswachstum einer Exponentialkurve folgt, und 72 ist ein praktischer Ersatz für die exakte mathematische Konstante (ln(2) × 100 ≈ 69,3), die die Verdopplung bestimmt. Die Näherung ist bei alltäglichen Zinssätzen zwischen 6 % und 10 % am genauesten und bleibt im gesamten Bereich von 3 % bis 25 % innerhalb von etwa 1–2 % des exakten Werts. Bei sehr hohen Zinssätzen weicht sie ab, daher sollten Sie dort auf die exakte logarithmische Formel zurückgreifen.

Die Regel lässt sich auch umgekehrt anwenden: Teilen Sie 72 durch die Anzahl der Jahre, die Ihnen zur Verfügung stehen, um den nötigen Jahreszinssatz zu finden. Wollen Sie Ihr Geld in 9 Jahren verdoppeln, brauchen Sie etwa 72 ÷ 9 = 8 % pro Jahr. Dieselbe Logik gilt für alles, was mit konstanter Rate wächst oder schrumpft – auch für die Inflation, die Ihre Kaufkraft aufzehrt.

Die Regel nähert die logarithmische Formel für die Verdopplungszeit an, indem sie 72 als praktische, gut teilbare Konstante nahe ln(2) × 100 ≈ 69,3 verwendet.

72er-Regel: Verdopplungsjahre ≈ 72 ÷ Zinssatz(%) Exakte Formel: Verdopplungsjahre = ln(2) ÷ ln(1 + Zinssatz) = 0,6931 ÷ ln(1 + Zinssatz) Für Verdreifachung: 114,3 ÷ Zinssatz Für 10×: 230,3 ÷ Zinssatz (ln(10) × 100)
  1. 1
    Jährlicher Zinssatz
  2. 2
    Jahre bis zur Verdopplung (72 ÷ Satz)
  3. 3
    Jahre bis zur Verdreifachung (114 ÷ Satz)
72er-Regel
Kopfrechen-Faustformel: 72 ÷ jährlicher Zinssatz = Jahre bis zur Verdopplung. Auf 1–2 % genau für Zinssätze von 3 %–25 %.
Zinseszins
Erträge auf frühere Erträge erwirtschaften. Die „72" erfasst dieses exponentielle Wachstumsmuster.
Verdopplungszeit
Die Anzahl der Perioden, die eine Anlage benötigt, um bei konstanter Wachstumsrate auf das Doppelte ihres Anfangswerts zu wachsen.
Jährlicher Zinssatz
Das jährliche prozentuale Wachstum Ihres Guthabens, etwa eine Anlagerendite oder ein Zinssatz. Es ist die Zahl, durch die Sie 72 teilen.
70er- / 69er-Regel
Varianten derselben Idee, die 70 oder 69,3 statt 72 verwenden. Sie sind etwas genauer (69,3 ≈ ln(2) × 100), doch 72 wird bevorzugt, weil es sich durch mehr Zahlen glatt teilen lässt.
Hinweis: Die 72er-Regel ist eine Näherung zu Bildungszwecken. Tatsächliche Anlagerenditen schwanken und sind nicht garantiert.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die 72er-Regel?
Die 72er-Regel ist eine Kopfrechen-Faustformel: Teilen Sie 72 durch den jährlichen Zinssatz, um zu schätzen, wie viele Jahre es dauert, Ihr Geld zu verdoppeln. Bei 6 % verdoppelt sich Geld in 12 Jahren, bei 9 % in 8 Jahren. Sie funktioniert gut für Zinssätze zwischen 3 % und 25 %.
Warum gerade 72?
72 ist eine gute Näherung von ln(2) × 100 ≈ 69,3 und hat den Vorteil, sehr gut teilbar zu sein (durch 2, 3, 4, 6, 8, 9, 12) — was das Kopfrechnen erleichtert. 70 zu verwenden ist etwas ungenauer, aber noch leichter zu teilen. 69,3 ist mathematisch am genauesten.
Lässt sich die 72er-Regel auf Inflation anwenden?
Ja — teilen Sie 72 durch die Inflationsrate, um zu ermitteln, wann sich die Kaufkraft halbiert. Bei 4 % Inflation: 72÷4 = 18 Jahre. Deshalb ist es schädlich, Bargeld unter der Matratze zu horten, wenn Inflation herrscht — Ihre Ersparnisse verlieren bei moderater Inflation in weniger als 20 Jahren die Hälfte ihres Werts.
Ist die 72er-Regel genau?
Sehr genau für Zinssätze von 3 %–25 %. Bei 8 % liefert die 72er-Regel 9 Jahre gegenüber den exakten 9,006 Jahren — weniger als 0,1 % Fehler. Bei extremen Zinssätzen (50 %, 100 %) wächst der Fehler — verwenden Sie dann die exakte Logarithmus-Formel.

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